Benzinpreise

Teures Benzin, Aktionismus der Politik.

Benzin ist teuer geworden. Glaube, es gibt kaum ein anderes Produkt, was so leidenschaftlich bei Preiserhöhungen diskutiert wird wie Benzin. Sieht man halt auch einfach jeden Tag, wenn man an der Tanke vorbeifährt.

Machen wir uns nix vor, auch vieles andere wird teurer werden. Gas ist ebenfalls knapp und die Rechnung kommt erst mit der nächsten Abrechnung. Bereits dieses Jahr durfte ich mehr zahlen, bei weniger Verbrauch.

Im Grunde dürfte alles teurer werden, Lebensmittel, Dienstleistungen, Waren. Zumindest so lange der Konflikt im Iran andauert.

Die Politik ist zumindest theatralisch aufgeschreckt, beschließt und diskutiert Maßnahmen. Glaubwürdig ist das nicht. Jedes Jahr steigen die CO2-Steuern. Es ist ausgemachtes Ziel die Preise zu erhöhen, damit die Leute mehr zahlen und sich Alternativen suchen. Sei es, dass der Besserverdiener sich im Eigenheim eine Solaranlage aufs Dach holt, Pufferspeicher und E-Auto. Oder der Geringverdiener umweltfreundlich Urlaub in der Region macht.

Natürlich weiß die Politik auch, dass die Volksseele zürnt, daher übt man sich in Aktionismus und sinnlosen Maßnahmen. Die Preise dürfen nur noch einmal am Tag erhöht werden, was zur Folge hat, dass die Preise mit Sicherheitsmarge nach oben geht. Diskutiert wird nun eine Entlastung über die Kfz-Steuer. Keine Ahnung für wen sich das lohnt, ich zahle da 62 Euro im Jahr.

Der Staat nimmt die Einnahmen auch gerne mit. Die Kassen sind knapp und je länger die Krise andauert, desto länger sprudeln die Kassen. Zur Not führt man noch eine Übergewinnsteuer ein und schimpft auf die Konzerne.

Ansonsten wird sich das auch alles wieder einpendeln. Irgendwann haben sich die Menschen an die Preise gewöhnt. Ich hab seit 26 Jahren ein eigenes Auto, als 2000 die Ökosteuer zur Finanzierung der Rente eingeführt wurde, wurde das gleiche Theater veranstaltet.

Am Ende wird brav bezahlt…

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