Es crasht: Bitcoin
Die Reise geht nach unten.
Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie schnell Panik und Zweifel entsteht, sobald Kurse fallen. Aktuell scheint Bitcoin nur eine Richtung zu kennen: abwärts. Und kaum wird es rot, füllen sich Twitter & Co. mit besorgten Kommentaren und Untergangsszenarien.
Ich persönlich halte Bitcoin zwar eher für die moderne Version der Tulpenzwiebel – aber das ist hier gar nicht der Punkt. Entscheidend ist etwas anderes: Werte können fallen. Nicht alles steigt dauerhaft und schon gar nicht geradlinig.
Geduld gehört an der Börse zur Grundausstattung. Wer überzeugt ist, hält. Manche kaufen sogar nach.
Natürlich kann Bitcoin weiter fallen. Er kann sich auch nie wieder erholen oder im Extremfall wertlos werden. Genau deshalb spricht man ja von Risikostreuung. Oder? Oder? 😁
Wer bei jeder Abwärtsbewegung Panik bekommt, ist schlicht falsch investiert – ganz unabhängig davon, ob es um Bitcoin, Aktien oder sonstige Assets geht.


Ich halte es mit BTC wie du. Aber manche werden jetzt sagen, du hättest den BTC nicht verstanden 😂
Grüße Paul
Ja gut möglich, dass ich das nicht verstanden habe. 😂 Für mich sind das einfach wie schöne Muscheln, man hat sich darauf geeinigt, dass es einen Wert hat, obwohl es einfach nur Zahlen sind. Aber letztlich trifft das ja auch auf Gold zu, das ist am Ende auch nur ein schönes Metall.
Ich persönlich halte auch keine Bitcoin.
Wobei ich bei dem Preis schonmal gezuckt habe um zu zocken. Da das aber nicht mir entspricht, habe ich davon abgesehen.
Breit gestreut nie bereut ist für mich ein wunderbares Tool zur Absicherung. Wie unsicher die Märkte sind und wir eigentlich gar nichts wissen zeigt ja in der letzten Zeit Novo Nordisk. Wer da zu spät eingestiegen ist sitzt jetzt auch auf dicken Buchverlusten.
Auf der anderen Seite, während ein Bekannter von mir sein Aktiendepot im unteren 5 stelligen Bereich letzten April bei Trumps Zollrede verkauft hat, freue ich mich, das es nur eine Delle war.
Ich halte erstmal die Aktien weiter, auch Mangels Investalternative. Für mich sind die Invests aber auch Teil meiner Absicherung, die mich ruhiger schlafen lässt… und mir etwas Freiheit kauft.
Sollte es etwas geben, das mir mehr bietet, zum Beispiel ein einmaliges Erlebnis dann würde ich mich auch von Teilen trennen.
Bei Novo Nordisk bin ich nach dem Absturz eingestiegen, auch wenn es zuletzt noch einmal weiter nach unten ging. Das stört mich aber nicht, ich plane ohnehin, langfristig investiert zu bleiben.
Ansonsten sehe ich es wie du: breit streuen und halten. Die meisten Marktschocks entpuppen sich rückblickend als Dellen. Schwieriger als das Aushalten ist oft der Wiedereinstieg nach einem Verkauf, den verpassen viele.
Gerade in solchen Phasen freue ich mich über Dividenden. Aktuell hat mein Depot sogar einen ordentlichen Sprung nach oben gemacht, obwohl Tech zuletzt deutlich unter Druck stand. Letztes Jahr lief vieles eher seitwärts, scheinbar werden klassische Konsumgüter und ähnliche Werte jetzt wieder stärker nachgefragt.