SPD: Abgaben auf Mieteinkünfte macht mieten teurer?

Irgendwer muss am Ende mehr zahlen…

Die SPD treibt weiter ihren Plan voran, Sozialabgaben auf Einnahmen wie Mieten, Zinsen und Dividenden zu erheben. Zuletzt wurde von einer Gesundheitsabgabe gefaselt.

Wer ausschließlich davon lebt, zahlt bereits heute Beiträge. Neu wäre die zusätzliche Belastung für alle, die solche Einnahmen „nebenbei“ erzielen.

Frage ist, wie sich das auf die Mieten auswirkt. Steigen die Abgaben und Kosten, dürfte der Vermieter die Kosten halt umlegen auf die Mieter. Nicht direkt, aber die Miete wird halt erhöht.

Ob die SPD so weit denkt? Wird ja immer über die hohen Mieten gejammert, aber im Grunde sorgt die Politik ja von selbst für steigende Preise.

Im Grunde würde man hiermit auch eher die kleinen privaten Vermieter bestrafen und den Wohnungsmarkt in Richtung von großen Anbietern verschieben.

Zahlen keine Miete

8 Kommentare

  • Paul

    „Ob die SPD soweit denkt?“ Einer meiner Lehrer meinte bei mir, Denken sei Glückssache 😄. Machmal hatte ich aber doch Glück 😉. Die SPD hat schon längere Zeit eine ziemliche Pechsträhne.
    Deine Mieter haben „Glück“ und sehen sehr zufrieden aus.

    Viele Grüße
    Paul

  • Mike

    Servus,

    natürlich ist die Sache zu kurz gedacht. Aber die Alternative wäre, keine Privilegien mehr wie private Krankenversicherung, private Rentenkassen (wie Steuerberater/Rechtsanwälte), kein Beamtenstatus in der Rente. Einfach mal die Basis vergrößern. Nur da will keiner so richtig hin.

    Die viel größere Befürchtung die ich habe, hat Söder unfreiwillig schon angekündigt beim Aschermittwoch. USt um 2 Punkte rauf. (ps und Versicherungssteuer)

    Schädigt die Wirtschaft nicht so sehr, weil viele die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen können und wird meist nur vom Endverbraucher getragen.

    Die Unternehmen werden analog zur Dehoga die Chance nutzen die Preise aufzurunden und vola, hast du Wirtschaftswachstum auf Kosten von Inflation. Wen trifft es? die die wenig Geld haben. Wer gut verdient ärgert sich, aber lebt trotzdem gut weiter.

    Dann die nächsten Tarifrunden und weiter gehts mit den Preiserhöhungen.

    • Paul

      Beim Wirtschaftswachstum könnte man zwischen realem und nominalem unterscheiden. Ob uns die Inflation was bringt?

    • admin

      Ja die Mehrwertsteuer. Habe bissel das Gefühl, dass man aktuell Vorschläge heraushaut und schaut, wie groß die Empörung ist. Was dann im Rahmen bleibt, wird gemacht. 😁

      Ob die Endverbraucher am Ende mitziehen und trotzdem konsumieren? Morgen kommt hier ein Artikel, Thema: 20% Stellenabbau in der Firma. Würde jetzt mal davon ausgehen, dass aktuell viele ihr Geld zusammenhalten. Und dann noch mehr Mehrwertsteuer? Halte ich für absolut kontraproduktiv.

  • Thomas

    Ich glaube, die Politiker der SPD und auch der anderen Parteien wissen genau, was los ist. Ob die Mieten langfristig wirklich sinken, ist für sie nicht so wesentlich. Wichtig ist für sie vor allem eines: -> Stimmen!!!

    Da immer mehr Wähler sich erst kurz vor der Wahl entscheiden und dabei eher auf ihr Bauchgefühl und die Ausstrahlung der Politiker achten, wird Politik heute über Emotionen gemacht. „Wir gegen die da oben“ kommt beim Wähler eben besser an als komplizierte Erklärungen über wirtschaftliche Zusammenhänge. Wer versucht, Ursache und Wirkung sachlich zu erklären, verliert gegen das schnelle Gefühl.

    • admin

      Ja im Grunde habe ich, gerade bei der Linkspartei das Gefühl, dass die eigentlich ganz gut damit leben, dass die Mieten hoch sind, weil das ja Themen sind, die Stimmen bringen. Stell Dir vor, dass Problem wäre gelöst?! Was dann? 😁

      Sieht man ja schick in Berlin. Tempelhofer Feld bebauen, auf keinen Fall, aber hohe Mieten, auch nicht gut.

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