Hauptversammlung Nebelhorn AG 2026

Schöner Ort und nette Naturaldividende, die HV der Nebelhorn AG.

Am Donnerstag ging es nach Oberstdorf. Die HV der Nebelhorn AG stand an. Los ging es mit dem Zug von Kaufbeuren. Wie üblich kamen die Züge verspätet. Da sich inzwischen aber alles verspätet, also auch die Anschlusszüge, hat es wieder gepasst.

Die Versammlung fand im Saal „Nebelhorn“ statt, wie passend. Der Saal war gut gefüllt, ich bin schlecht im Schätzen, aber mit Sicherheit 400-500 Leute.

Satte Gewinne, keine Dividende

Die HV lief gut für den Vorstand, man konnte ordentlich Umsatz verkünden und ein leichtes Plus, was das Minus aus den Corona-Zeiten vorzeitig ausglich. Dazu wurden neue Projekte vorstellt, wie der Neubau der Koblatbahn. Großes Thema war Nachhaltigkeit, elektrische Pistenrauben, Skidos. Gleichzeitig räumte man aber ein, dass die Elektrifizierung derzeit noch limitiert ist.

Der Antrag auf Nachtfahrten der Nebelhorn-Bahn wurde zurückgezogen, da es hier wohl Missverständnisse mit der Bevölkerung gab. Ziel sind Nachtfahrten für spezielle Events, die Bevölkerung geht von einem 24-Stunden Betrieb aus.

Der Gewinn wurde hauptsächlich auf das gute Wetter im letzten Jahr geschoben. Etwas zurückhaltend waren die Leute in der Gastwirtschaft. Wenn alles teurer wird, bringt man halt die Brotzeit im Rucksack mit.

Dividende gab es keine, was auch mehrfach in der Fragerunde kritisiert wurde. Der Vorstand entgegnete, dass für viele hier im Saal die Naturaldividende bereits 200 – 300 % Rendite bedeutet.

Auf geht’s aufs Nebelhorn, die Naturaldividende

Bei einem Aktienkurs von derzeit unter 20 Euro, war diese nicht schlecht. Es gab einen Gutschein für die Bahn für Gipfel- und Talfahrt. Regulär kostet diese bereits für 50 Euro. Dazu gab es einen Gutschein für das Marktrestaurant in der Mittelstation.

Für viele war diese Bividende auch der Hauptgrund der Teilnahme. Als ich mich etwa zur Mitte der Hauptversammlung mal umdrehte, war der Saal bereits zur Hälfte geleert. Ich blieb bis zum Schluss.

Danach ging es ab zur Bahn und auf den Berg. Bei bestem Wetter fuhr ich direkt zum Gipfel, während der Hauptteil der Aktionärs-Meute sich direkt in das Restaurant begab und es ordentlich Andrang gab. Ich bin die Sache antizyklisch angegangen, erst auf den Gipfel, Bierchen zischen, Aussicht genießen und dann ab zum Essen.

Fazit, ein genialer Tag

Insgesamt in absolut gelungener Tag. Das ich aufs Nebelhorn fahre, hat mich dann vor Ort doch überrascht, aber im Gespräch mit anderen Aktionären, gibt es das Ticket für die Bahn jedes Jahr.

Damit auf jeden Fall ein Pflichttermin für das kommende Jahr!

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